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Betrug?!

Hm, wieso denken so viele Menschen, Betrug fing erst bei Körperlichkeiten an? Denke ich da so quer?

Ich denke, man sucht doch nach dem Menschen, dessen Alles man ist, oder nicht? Man sucht nasch dem Menschen, mit dem mal Alles teilt, mit dem man am Liebsten die Zeit verbringt, mit dem einem Alles die größte Freude bereitet, den größten Spaß macht.

Ich möchte das. Ich möchte irgendwann den Menschen an meiner Seite haben, für den ich eben dies bin und der für mich eben dies ist, den Menschen, der, wenn er ein Problem hat, als erstes mit mir darüber reden möchte, den Menschen, der, wenn er glücklich ist, das Glück als erstes mit mir teilen möchte, den Menschen, der alles, was ihm in den Kopf kommt, mit mir besprechen möchte, egal wie quer die Gedanken, egal wie unsinnig die Fragen sind, und aber auch den Menschen, dem ich alles, was mich belastet direkt erzählen will, weil ich denke, nein weiß, dass es ihn interessiert, weiß, dass ich ernst genommen werde, weiß, dass ich Halt finde, den Menschen, der alles von mir weiß und mag und ich daher niemals Angst haben muss, meine (verqueren ) Gedanken zu äußern, weil ich weiß, sie finden Akzeptanz.

Na ja, die Körperlichkeiten....die stehen dabei doch tatsächlich ganz hinten. Keine Beziehung kann funktionieren, wenn der Sex nicht klappt. Wenn dann doch aber zur Beziehung kommt, zeigt das ja schon, der Sex ist gut

Und dann ist das Thema doch gegessen.

Ich würde mich doch betrogen fühlen, wenn man(n) mir sagte, er hätte da wen gefunden, mit dem er endlich mal super gut reden könne. Man, da würd ich mir doch echt denken, scheiße, kannst die Beziehung auch beenden, wenn du nicht einmal mehr die bist, mit der er reden möchte. Da ist mir doch erstmal latte, ob die Sex haben, mir ist wichtig, dass ihm jemand etwas geben kann, dass ich geben will.

Was hat man denn von einer Beziehung, die irgendwie auf Sex basiert, und alles andre funktioniert nicht. Zum Reden geht man zu einer Freundin, zum Ausheulen zur anderen. Und nur zum Poppen kommt man "nach Hause". Na super, da sollen die Menschen sich nochmal lustig machen über Leute, die offen zugeben, sie haben nur Fickbeziehungen.

Versteh ich nicht. Ganz und gar nicht... Na ja...


15.7.07 21:38, kommentieren

Sozialschock?

 Ja, hallo? Wie kann man(n) denn einem Sozialphobiker damit drohen? Wie kann man denn denken, dass man das tun kann, ohne dass es Folgen haben wird?

Ich hab mich wirklich gefreut auf die Woche "Urlaub", hab mich wirklich gefreut, rauszukommen, bei ihm zu sein. Aber bitte, wie geht das? Wie soll ich das schaffen? Ich bekomme jetzt schon Schweißausbrüche, wenn ich mich im Zug sitzen sehe und daran denke, dass ich in einer fremden Stadt wieder aussteigen muss und dann da auch noch Gefahr laufe, irgendwas mit irgendwem, den ich gar nicht kenne, zu tun haben zu müssen. Und ich kann nichts dagegen tun, ich kann nicht weglaufen, ich kann mich nicht verstecken, denn ich bin ja nicht zu Hause ich bin ganz allein in einer fremden Stadt.

Ich mein, ich weiß, dass mir keiner was kann, ich weiß, dass ich sicher bin. Also, mein Kopf weiß das *ironisch grins*.

Ich dagegen weiß gerade nichts mehr. Ich weiß nicht, wie ich es schaffen soll, da am Bahnhof auszusteigen und  ihm entgegen zu treten, weiß nicht, wie ich da am Bahnhof auf ihn reagieren soll, weiß nicht, ob ich es überlebe, bei ihm in die Wohnung zu kommen, weil da ist ja nicht nur er, da sind noch andre Menschen. Ich kenne die nicht, und wenn ich da ankomme, kann ich nicht mehr flüchten, da ich mich nicht auskenne, da ich nicht zu Hause bin. Ich kenne die Wohnung nicht, ich weiß nicht, wo ich hinrennen soll, wenn ich das Gefühl habe, ich muss es. Jetzt interessiert es mich doch, was die Menschen, vor Allem er, denkt. Und ich bin mir seiner nicht sicher genug, um zu wissen, wenn ich mit ihm da bin, kann ich mich auch darauf verlassen, dass er zu mir steht. Ich weiß es eben nicht. Ich weiß nicht,w ie er zu mir steht, ob er überhaupt zu mir steht. Er kennt mich doch gar nicht. Das bisschen Zeit, was wir bis jetzt miteinander verbringen konnten, hat lange nicht gereicht um auch nur ansatzweise zu wissen, wer das Gegenüber eigentlich ist. Was ist, wenn dann plötzlich, wenn er mich mal als Sozialperson sieht und sehen muss, er merkt, nee, die will ich nicht. Ich weiß, dann wäre es eh besser, wenn das alles erst gar nicht zu fest wird. Aber ich möchte nicht, dass er nicht will...*g*

 

Und diese ganzen Gedanken waren zwar vorher schon mal da, aber nie so intensiv wie jetzt, wie nach dieser "Androhung"  von Sozialschock, nach dieser Drohung, irgendwie rausgehen zu müssen und irgendwen treffen zu müssen.

Ich denke, wäre spontan die Idee gekommen, hey, lass uns mal rausgehen, wäre das sicher nicht so schlimm gewesen, aber jetzt gerade ist es die Hölle, ich kann nicht mehr schlafen, weil ich mir ständig Sorgen mache, wie es wohl wird, wenn die Leutchen da meinen, sich mit ihm, uns, treffen zu müssen. Ich habe unglaubliche Panik.

Und dabei war ich ja wirklich stolz auf mich, weil der Mist eigentlich schon weg war. Ich meine, ich war immer Sozialphobikerin und das werde ich auch immer sein, aber ich hatte ewig keine Probleme damit, Zusammentreffen mit andren Menschen zu überleben, einfach weil ich mir gedacht habe, die sollen meinen, was sie wollen, mir ist es ja egal.
und ich denke, genau das ist der Unterschied zu jetzt. 

Jetzt interessiert es mich doch, was die Menschen, vor Allem er, denkt. Und ich bin mir seiner nicht sicher genug, um zu wissen, wenn ich mit ihm da bin, kann ich mich auch darauf verlassen, dass er zu mir steht. Ich weiß es eben nicht. Ich weiß nicht,w ie er zu mir steht, ob er überhaupt zu mir steht. Er kennt mich doch gar nicht. Das bisschen Zeit, was wir bis jetzt miteinander verbringen konnten, hat lange nicht gereicht um auch nur ansatzweise zu wissen, wer das Gegenüber eigentlich ist. Was ist, wenn dann plötzlich, wenn er mich mal als Sozialperson sieht und sehen muss, er merkt, nee, die will ich nicht. Ich weiß, dann wäre es eh besser, wenn das alles erst gar nicht zu fest wird. Aber ich möchte nicht, dass er nicht will...*g*

Ich habe plötzlich wieder Angst, nicht als die,d ie ich bin, geliebt zu werden. Verdammt, das war so lange weg, fast ein ganzes Jahr habe ich geschafft, mir selbst klar zu machen, dass die Menschen, die mich nicht als die wollen, die ich bin, selbst schuld und an sich nur dumm sind.

Und nun plötzlich denke ich wieder: Was, wenn das super peinlich wird, weil er gar nicht weiß, was er da seinen Freundinnen vorführt, weil er mich ja gar nicht kennt. Dann merkt er mitten im Treffen mit den Leuten dass er mich gar nicht will?  Na doll....und was mach ich dann? Und wieso habe ich das nicht eher gemerkt? Ich meine, es wäre nur konsequent, würde er mich für quasi peinlich halten. Ich weiß ja, dass er an sich rein gar nicht auf das steht, was ich bin. Und ich könnte wetten, dass ich, wenn es sowas gibt, auch überhaupt nicht "sein Typ" wäre. Außerdem weiß ich nicht, was er mit den Mädels schon über mich geredet hat, was die über mich wissen, von dem ich vielleicht gar nicht will, dass sie es wissen...

Ich wollte noch was dazu schreiben, aber das habe ich grad vergessen...na ja, macht nichts, gibt's halt nen Nachtrag *gg* 

So, allseits gute Nacht, ich begebe mich dann mal ins Bett...und wusel rum^^

26.7.07 00:03, kommentieren