Gewicht und andre Schwierigkeiten...

Oh je, oh je, ich stelle echt zu, dass es mir derzeit sehr schwer fällt, mir vorzustellen, dass ich wirklich zunehme.
Ich meine, das ist genau das, was ich seit Jahren, oder sogar seit ich denken kann, mehr als alles andere will. Und nun, da es tatsächlich zu passieren scheint, wird es mir immer komischer.

Vorhin hab ich das erste Mal etwas in größer als sonst kaufen müssen. Ich war vor ein paar Wochen bei H&M und hab mir Unterwäsche gekauft, die Unterteile natürlich in 34, und das erste Mal in meinem Leben passt das nicht. Also bin ich vorhin los und habe mir das Gleiche noch Mal in 36 gekauft. Dann kam ich hier zu Haus an, hab sie anprobiert, passt. Und als ich sie mir dann genauer anschaute, viel mir auf, wie wahnsinnig riesig diese Unterwäsche ist. Ich hab mich richtig erschrocken und mich gefragt, wie es passieren kann, das ich da rein passe.  Nicht wertend, nicht negativ, einfach nur fragend. Ich erschrak tatsächlich über die Tatsache, dass ich da rein passte. Im Gegensatz zu dem, was ich das letzte Jahrzehnt trug, ist das einfach so überdimensional. Und an sich ist es auch gar nicht real, dass es nun wirklich so weit sein soll und ich tatsächlich endlich zunehme.

Und andererseits macht es mir riesige Angst ...

Das alles irgendwie. Mit jedem Moment, in dem ich mich freue, dass ich zunehme, denke ich mehr, dass ich so unglaublich scheiße aussehen muss, wo ich so dünn bin.

Irgendwer muss doch mal in der Lage sein, mir zu sagen, dass es zwar toll ist, wenn ich zunehme, aber auch kein Thema sei, wenn ich nicht klappt oder so, weil ich eben auch einfach so gut aussehe, wie ich jetzt bin. Ich habe dauernd das Gefühl, von allen betrogen worden zu sein, die je sagten, ich säh gut aus, weil diese Leute so freuen, dass ich zunehme. Ich denke dauernd, die müssen doch gelogen haben, wenn sie jetzt meinen, es säh besser aus, nähme ich zu...

Ich hab einfach Angst, mich zu verlieren, wenn das alles klappt. Es ist so viele Jahre so gewesen, dass ich immer das viel zu dünne, klapprige Etwas war, dass ich nicht weiß, was ich bin, sollte das wegfallen....

*panik schieb* 

24.8.07 15:40, kommentieren

Sozialschock?

 Ja, hallo? Wie kann man(n) denn einem Sozialphobiker damit drohen? Wie kann man denn denken, dass man das tun kann, ohne dass es Folgen haben wird?

Ich hab mich wirklich gefreut auf die Woche "Urlaub", hab mich wirklich gefreut, rauszukommen, bei ihm zu sein. Aber bitte, wie geht das? Wie soll ich das schaffen? Ich bekomme jetzt schon Schweißausbrüche, wenn ich mich im Zug sitzen sehe und daran denke, dass ich in einer fremden Stadt wieder aussteigen muss und dann da auch noch Gefahr laufe, irgendwas mit irgendwem, den ich gar nicht kenne, zu tun haben zu müssen. Und ich kann nichts dagegen tun, ich kann nicht weglaufen, ich kann mich nicht verstecken, denn ich bin ja nicht zu Hause ich bin ganz allein in einer fremden Stadt.

Ich mein, ich weiß, dass mir keiner was kann, ich weiß, dass ich sicher bin. Also, mein Kopf weiß das *ironisch grins*.

Ich dagegen weiß gerade nichts mehr. Ich weiß nicht, wie ich es schaffen soll, da am Bahnhof auszusteigen und  ihm entgegen zu treten, weiß nicht, wie ich da am Bahnhof auf ihn reagieren soll, weiß nicht, ob ich es überlebe, bei ihm in die Wohnung zu kommen, weil da ist ja nicht nur er, da sind noch andre Menschen. Ich kenne die nicht, und wenn ich da ankomme, kann ich nicht mehr flüchten, da ich mich nicht auskenne, da ich nicht zu Hause bin. Ich kenne die Wohnung nicht, ich weiß nicht, wo ich hinrennen soll, wenn ich das Gefühl habe, ich muss es. Jetzt interessiert es mich doch, was die Menschen, vor Allem er, denkt. Und ich bin mir seiner nicht sicher genug, um zu wissen, wenn ich mit ihm da bin, kann ich mich auch darauf verlassen, dass er zu mir steht. Ich weiß es eben nicht. Ich weiß nicht,w ie er zu mir steht, ob er überhaupt zu mir steht. Er kennt mich doch gar nicht. Das bisschen Zeit, was wir bis jetzt miteinander verbringen konnten, hat lange nicht gereicht um auch nur ansatzweise zu wissen, wer das Gegenüber eigentlich ist. Was ist, wenn dann plötzlich, wenn er mich mal als Sozialperson sieht und sehen muss, er merkt, nee, die will ich nicht. Ich weiß, dann wäre es eh besser, wenn das alles erst gar nicht zu fest wird. Aber ich möchte nicht, dass er nicht will...*g*

 

Und diese ganzen Gedanken waren zwar vorher schon mal da, aber nie so intensiv wie jetzt, wie nach dieser "Androhung"  von Sozialschock, nach dieser Drohung, irgendwie rausgehen zu müssen und irgendwen treffen zu müssen.

Ich denke, wäre spontan die Idee gekommen, hey, lass uns mal rausgehen, wäre das sicher nicht so schlimm gewesen, aber jetzt gerade ist es die Hölle, ich kann nicht mehr schlafen, weil ich mir ständig Sorgen mache, wie es wohl wird, wenn die Leutchen da meinen, sich mit ihm, uns, treffen zu müssen. Ich habe unglaubliche Panik.

Und dabei war ich ja wirklich stolz auf mich, weil der Mist eigentlich schon weg war. Ich meine, ich war immer Sozialphobikerin und das werde ich auch immer sein, aber ich hatte ewig keine Probleme damit, Zusammentreffen mit andren Menschen zu überleben, einfach weil ich mir gedacht habe, die sollen meinen, was sie wollen, mir ist es ja egal.
und ich denke, genau das ist der Unterschied zu jetzt. 

Jetzt interessiert es mich doch, was die Menschen, vor Allem er, denkt. Und ich bin mir seiner nicht sicher genug, um zu wissen, wenn ich mit ihm da bin, kann ich mich auch darauf verlassen, dass er zu mir steht. Ich weiß es eben nicht. Ich weiß nicht,w ie er zu mir steht, ob er überhaupt zu mir steht. Er kennt mich doch gar nicht. Das bisschen Zeit, was wir bis jetzt miteinander verbringen konnten, hat lange nicht gereicht um auch nur ansatzweise zu wissen, wer das Gegenüber eigentlich ist. Was ist, wenn dann plötzlich, wenn er mich mal als Sozialperson sieht und sehen muss, er merkt, nee, die will ich nicht. Ich weiß, dann wäre es eh besser, wenn das alles erst gar nicht zu fest wird. Aber ich möchte nicht, dass er nicht will...*g*

Ich habe plötzlich wieder Angst, nicht als die,d ie ich bin, geliebt zu werden. Verdammt, das war so lange weg, fast ein ganzes Jahr habe ich geschafft, mir selbst klar zu machen, dass die Menschen, die mich nicht als die wollen, die ich bin, selbst schuld und an sich nur dumm sind.

Und nun plötzlich denke ich wieder: Was, wenn das super peinlich wird, weil er gar nicht weiß, was er da seinen Freundinnen vorführt, weil er mich ja gar nicht kennt. Dann merkt er mitten im Treffen mit den Leuten dass er mich gar nicht will?  Na doll....und was mach ich dann? Und wieso habe ich das nicht eher gemerkt? Ich meine, es wäre nur konsequent, würde er mich für quasi peinlich halten. Ich weiß ja, dass er an sich rein gar nicht auf das steht, was ich bin. Und ich könnte wetten, dass ich, wenn es sowas gibt, auch überhaupt nicht "sein Typ" wäre. Außerdem weiß ich nicht, was er mit den Mädels schon über mich geredet hat, was die über mich wissen, von dem ich vielleicht gar nicht will, dass sie es wissen...

Ich wollte noch was dazu schreiben, aber das habe ich grad vergessen...na ja, macht nichts, gibt's halt nen Nachtrag *gg* 

So, allseits gute Nacht, ich begebe mich dann mal ins Bett...und wusel rum^^

26.7.07 00:03, kommentieren

Betrug?!

Hm, wieso denken so viele Menschen, Betrug fing erst bei Körperlichkeiten an? Denke ich da so quer?

Ich denke, man sucht doch nach dem Menschen, dessen Alles man ist, oder nicht? Man sucht nasch dem Menschen, mit dem mal Alles teilt, mit dem man am Liebsten die Zeit verbringt, mit dem einem Alles die größte Freude bereitet, den größten Spaß macht.

Ich möchte das. Ich möchte irgendwann den Menschen an meiner Seite haben, für den ich eben dies bin und der für mich eben dies ist, den Menschen, der, wenn er ein Problem hat, als erstes mit mir darüber reden möchte, den Menschen, der, wenn er glücklich ist, das Glück als erstes mit mir teilen möchte, den Menschen, der alles, was ihm in den Kopf kommt, mit mir besprechen möchte, egal wie quer die Gedanken, egal wie unsinnig die Fragen sind, und aber auch den Menschen, dem ich alles, was mich belastet direkt erzählen will, weil ich denke, nein weiß, dass es ihn interessiert, weiß, dass ich ernst genommen werde, weiß, dass ich Halt finde, den Menschen, der alles von mir weiß und mag und ich daher niemals Angst haben muss, meine (verqueren ) Gedanken zu äußern, weil ich weiß, sie finden Akzeptanz.

Na ja, die Körperlichkeiten....die stehen dabei doch tatsächlich ganz hinten. Keine Beziehung kann funktionieren, wenn der Sex nicht klappt. Wenn dann doch aber zur Beziehung kommt, zeigt das ja schon, der Sex ist gut

Und dann ist das Thema doch gegessen.

Ich würde mich doch betrogen fühlen, wenn man(n) mir sagte, er hätte da wen gefunden, mit dem er endlich mal super gut reden könne. Man, da würd ich mir doch echt denken, scheiße, kannst die Beziehung auch beenden, wenn du nicht einmal mehr die bist, mit der er reden möchte. Da ist mir doch erstmal latte, ob die Sex haben, mir ist wichtig, dass ihm jemand etwas geben kann, dass ich geben will.

Was hat man denn von einer Beziehung, die irgendwie auf Sex basiert, und alles andre funktioniert nicht. Zum Reden geht man zu einer Freundin, zum Ausheulen zur anderen. Und nur zum Poppen kommt man "nach Hause". Na super, da sollen die Menschen sich nochmal lustig machen über Leute, die offen zugeben, sie haben nur Fickbeziehungen.

Versteh ich nicht. Ganz und gar nicht... Na ja...


15.7.07 21:38, kommentieren